Autorin

Christiane Geldmacher lebt und arbeitet als Autorin, Journalistin und Lektorin in Wiesbaden. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften in der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt a/M. Die Abschlussarbeit (via >>>Christa Bürger) befasste sich mit Fritz Mauthners “Beiträge zu einer Kritik der Sprache”.

Arbeit als Fachzeitschriftenredakteurin im Vieweg Verlag in Wiesbaden, später Fachzeitschriftenredakteurin im Verlag für Wirtschaft, Architektur & Touristik in Wiesbaden. U.a. Berichte über die IBA Emscher Park in NRW, die Stadt- und Regionalentwicklung in Hamburg, Frankfurt am Main und Stuttgart.

Später viele Reisen durch Europa, in die USA und nach Australien. Ein Jahr als Assistant Teacher am Anglistischen Institut der Universität Katowice. Danach Arbeit in der Erwachsenenbildung und Engagement in der Migrantenpolitik.

Bibliografie

Kurzgeschichten und Kolumnen seit 2002 , u.a. im Societätsverlag Frankfurt, im Nordpark Verlag Wuppertal, Pendragon Verlag Bielefeld, Kommunal- und Schulbuchverlag, Wiesbaden, Königlich-Preußische Verlagsanstalt, Köln, KBV-Verlag, Leinpfad Verlag, Grafit Verlag, Bookspot Verlag.

Zuletzt:
Kurzgeschichte „Nachspielzeit“ in „WM blutrot“, Herausgeber Andreas Izquierdo, Kölnisch-Preußische Verlagsanstalt Köln 2010
Kurzgeschichte „Killing Brigitte Bardot“ in „Morde zwischen den Meeren“, Herausgeber Jobst Schlennstedt, Pendragon Verlag Bielefeld 2010
Kurzgeschichte „Denkt an das Pflaster vor der Staatskanzlei“ in „Krimikommunale“, Kommunal- und Schulbuchverlag, Herausgeber Alexander Pfeiffer, Wiesbaden 2011
Kurzgeschichte „Civitatis Taunensiem“, in „Tod im Taunus“, Herausgeber Richard Lifka, KBV Verlag Hillesheim 2011
Kurzgeschichte „Aufstand mit einem Toten“, in „Muscheln, Möwen, Morde“ Herausgeberin Regine Kölpin, KBV Verlag Hillesheim 2012
“Fanpost”, in: #online_ins-jenseits, Grafit Verlag, Dortmund 2014
“Danke auch”, in: Tödliche Türchen, Leinpfad Verlag, Ingelheim 2014

Außerdem:
Christiane Geldmacher (Hrsg.): Hell’s Bells, Kriminalgeschichten, Poetenladen-Verlag, Leipzig 2008
Christiane Geldmacher: Love@Miriam, Bookspot Verlag, München 2012.
Christiane Geldmacher/Susanne Kronenberg (Hrsg.): Wiesbaden im Sommer, Kommunal- und Schulverlag Wiesbaden 2015.

Aktuell:
Erscheint im Januar 2016: Willkommen@daheim, Bookspot Verlag, München.

Mai 2015, FRIEDRICH GLAUSER PREIS 2015 in der Sparte Kurzkriminalgeschichte mit der Geschichte „Fanpost“, die in der Anthologie „Online ins Jenseits“ im Grafit Verlag, Dortmund erschienen ist.
Begründung der Jury: Die Wirksamkeit der Kurzgeschichte liegt in der Konzentration. Mit keinem Wort zu viel wird ein Szenario, werden Menschen skizziert, die uns auf uns selbst und das Beunruhigende an unserer alltäglichen Welt zurückwerfen. Dazu muss die Story einen Sog entfalten, eine Ahnung vom Ausmaß des Eisbergs unter der Oberfläche vermitteln, den Untergang vor Augen führen. Christiane Geldmachers „Fanpost“ fand fünf Fans unter fünf Jury-Mitgliedern. Den Favoritenstatus verdankt sie nicht nur Aktualität und Relevanz einer Stalker-Story, die ihren subtilen Horror im Spannungsbogen zwischen der Anrede „Sehr geehrter Martin Houbein“ in dem initialen Brief und der in einer Nachbemerkung erwähnten „Bluttat an dem Geschädigten“ entwickelt. Während der Schreiber, Wittgenstein-Doktorand und vorgeblicher Fan des angeschriebenen Kolumnisten, droht, er werde „niedrigschwellig“ zum „platonischen Dialog“ „vorsprechen“, und anbietet, dem „großen Buchautor“ als „Brückenkopf in das WorldWideWeb“ zur Seite zu stehen, um im Gegenzug in die Welt der Print-Medien eingeführt zu werden, bleibt der Angeschriebene stumm, eine Leerstelle, die der Leser mit Amüsement oder Abscheu füllen mag.

Christiane Geldmacher © Privat.

[Kontakt: christiane.geldmacher@christiane-geldmacher.de]

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