Heinrich Heine

Der Brief, den du geschrieben/
Er macht mich gar nicht bang/
Du willst mich nicht mehr lieben/
Aber dein Brief ist lang/

Zwölf Seiten, eng und zierlich/
Ein kleines Manuskript/
Man schreibt nicht so ausführlich/
Wenn man den Abschied gibt.

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WindowSwap

WindowSwap – around the world, addictive, beautiful.

Und der Sound dazu.

Thank you. :)

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Kathi Diamant: Dora Diamant – Kafkas letzte Liebe

Ein wunderbares Buch. Erst dachte ich, ach nein, noch eine der Frauen Franz Kafkas wird auseinandergenommen nach Felice Bauer und Milena Jesenska; aber dann entdeckte ich durch dieses Buch die Frau, mit der er tatsächlich und obendrei noch glücklich zusammen gelebt hat. So viel Liebe und Humor steckte also in dieser Verbindung. Was hätte aus diesem Paar alles werden können. Und wenn man mit der Biografie Franz Kafkas einigermaßen vertraut ist, kann man es nur aus tiefstem Herzen bedauern, dass er Dora Diamant so spät begegnet ist. Sie wäre vermutlich diejenige, die ihn schon viel früher aus seiner Familie herausgerissen hätte – begabt, talentiert, hingebungsvoll, unkompliziert.
Auch sehr gute Einblicke in das Leben in Berlin damals, die Inflation, die Wohnungen, die Milliarden Mark kosten, die sich das Paar nicht mehr leisten konnte, das auf Hilfspakete aus Prag angewiesen war. Das wertlose Papiergeld, das in Schubkarren von der Bank geholt wurde. Ein unglaubliches Chaos. (In 1923/1924)
In Berlin lebte Kafka in Armut – und zuvor nie gekanntem Reichtum.
Schön, dass solche Bücher noch erscheinen. Ein hochinteressantes Zeitzeugnis.

Kathi Diamant: Dora Diamant – Kafkas letzte Liebe, onomato verlag, Schwalmtal 2013

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Es schenkt mir Energie, wenn ich mich auf den Kern dessen konzentriere, was ich gerade tue. Lernkurve seit Jahren: steil. In altes Bauernhäuschen mit altem Bauerngarten in ein Dörfchen (300 Einwohner – da bist du in jeder Ecke gleich draußen) gezogen.
Alles anders gemacht.
Das geht.

Wenn ihr euch langweilt, zieht um.
Und zieht durch.
Neue Leute warten.

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„Wenn wir die Ehe bewusst betrachten, würden wir ganz selbstverständlich einige Dinge bemerken, die wir gemeinhin nicht denken. Etwa, dass gemeinsam zu leben keineswegs leichter, sondern schwerer ist, als allein zu leben. Dem Einzelnen wird das Alleinsein durch viele Erleichterungen vergolten: durch die halbe Verantwortung, die Freiheit, die Unabhängigkeit, oder schon allein durch die Möglichkeit, aus freien Stücken nach Australien reisen zu können.“
MILENA JESENSKÁ

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„Was wir tun, verändert, wer wir sind.“
Brian R. Little

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Ich kann mir Schrödingers Katze einfach nicht merken. Manchmal bilde ich mir ein, es kapiert zu haben, so etwa im Sinn von „Ich bin auf einer Netzwerk-Veranstaltung und ich bin nicht auf einer Netzwerk-Veranstaltung.“
?

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Neue Heimat.

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Der Eierkarton …

… der Eierfrau aus dem Dorf ist wie eine kleine Schatzkiste. Diese Hühner sind so unterschiedlich wie die Eier, die sie legen. Und ihr Hahn weckt mich morgens.
Die Eierfrau zieht schwarzgelb gesprenkelte Küken groß. Sie hofft auf eine neue Farbvariante im Karton. :)

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