Der Morgen ist die grenzenlose Erleuchtung des Universums

„Auf Philipp Otto Runges Gemälde Der Morgen (1802) steigt Aurora, die Göttin der Morgenröte, über einem auf dem Boden liegenden Kind in den Himmel auf und erleuchtet das Universum, während aus ihrer Hand eine Lilie wächst. … In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (jedoch) wurde das in der Erinnerung verlorene und neu zu erstrebende Ideal eines Einklangs mit dem Kosmos für den Menschen als unerreichbar empfunden.“

Henrike Mund, Das Goldene Zeitalter, in: Schönheit und Geheimnis. Der deutsche Symbolismus, Kerber Verlag, Bielefeld 2013

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Besucher schlendern durchs Dorf, bleiben vor meinem Zaun stehen. Ich ernte gerade die noch verbliebenen Samen von den immer noch blühenden Ringelblumen ab.

Besucher (sehen mich nicht): Und das hier ist das winzige Haus …
Ich (richte mich auf): Ha ha … oh nein …!
Besucher: Huch!
Ich (lächelnd): Das hier … (zeigt rückwärts) … ist das KLEINE Haus. Das WINZIGE Haus ist auf der Hauptstraße. Das gehört dem Keramiker.
Besucher (nicken bewundernd zum Kleinen Haus)
Ich: Das winzige Haus ist halb so groß wie meins. Also höchstens 40 Quadratmeter … Aber gehen Sie da mal hin! Sie sehen das Schild gleich neben dem Rathaus. Der verkauft schöne Keramiken, sehr originär, ich übertreibe nicht. Ganz eigene Formensprache, nicht kitschig. Toll!
(winkt die Besucher davon)

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Das würde man heute wohl nicht mehr so schreiben.

Die ersten Sätze von Isadora Duncans Memoiren:
„Der Charakter eines Kindes erhält seine Grundzüge bereits im Mutterleibe. Vor meiner Geburt befand sich meine Mutter in einer verzweifelten Lage und hatte schwere Seelenkämpfe zu bestehen. Sie war leidend und konnte nichts zu sich nehmen als eisgekühlte Austern und Champagner.“

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Nachmittags auf dem Dorf. Alles liegt im Bett und liest.

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Wenn man eine Heizung in ein Haus installiert, dessen Baujahr im Grundbuch mit „1800“ angegeben wird, lernt man Folgendes:

– einen Heizungsinstallateur zu finden und zu beauftragen (ich nehme den, der hier im Dorf die Heizungen installiert)
– das Wort „bauseits“ des Gasprofis auf mich selbst zu beziehen
– ein großes, breites Loch zu graben für den Gascontainer (da kein Gasnetz)
– in den Steinbruch zu fahren und drei Tonnen Schotter zu bestellen für das Loch, auf das die Bodenplatte soll
– einen Teil des Zaunes abzumontieren, damit der Steinbruchlaster den Schotter drüberkippen kann
– drei Tonnen Schotter über die Mauer gekippt zu bekommen
– drei Tonnen pyramidenartigen Schotter gleichmäßig über das Loch zu verteilen
– endlich Regale für das Arbeitszimmer zusammenzuzimmern und aufzubauen, bevor der Hezungsinstallateur kommt und die Gastherme im Arbeitszimmer installiert.

Habe ich schon erwähnt, dass ich bei Hornbach bei den Handwerkerabenden „Women at Work“ teilnehme? Ich habe da ein Haus für Igel gebaut.

#Landleben

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Stolz wie Oskar auf ihren Onkel. :)

Mehr Lichtblicke geht nicht – ich bin stolz wie Oskar.

Elf Abbildungen meiner Lichtobjekte veröffentlicht Politik & Kultur, die Zeitung des Deutschen Kulturrates, in der neuesten Ausgabe. Die Kunstwerke aus den Jahren 2005-2018 illustrieren das Schwerpunktthema Kultur der Dunkelheit und sind zu finden auf den S.19-30 der PDF-Datei:

https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2019/11/puk1219-0120.pdf

Freundliche Grüße

Klaus Geldmacher
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www.klausgeldmacher.de

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„Schöne Grüße an die Mosel!“
„Ich wohne an der Lahn.“
„Irgendeinen Fluss halt …“

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Wer wie ich die Science Fiction liebt, der sei auf Dietmar Daths „Niegeschichte“ im Verlag Matthes & Seitz verwiesen. Theorie kann nie schaden. Hier im Digitalpodcast der Zeit spricht er über das erfrischende Genre:

https://www.zeit.de/digital/2019-11/dietmar-dath-science-fiction-zukunft-wird-das-was-digitalpodcast

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