Hubble Spies a Loopy Galaxy!

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Also ehrlich! Luther 3.

Wenn man Idris Elba nicht so mögen würde. Und wenn er nicht so interessant wäre – an sich! Aber die Staffel 3 ist Kraut und Rüben. Zuletzt schießt man „The Wire“-mäßig John Luther seinen netten Assistenten weg (es kommt der Verdacht auf, nur damit Luther 2 Mal „I love him“ sagen kann); da der Assistent NETT, ist es so, als würde man in „The Wire“ McNulty erschießen. Und das ginge gar nicht – darauf hat man auf Zuschauer keinen Bock. (Natürlich hatte man auch auf die Erschießung von Stringer Bell in The Wire oder von Tony Soprano in den Sopranos keinen Bock, aber immerhin waren sie die Bad Guys, das folgte einer inneren Logik.)

Und WIE er erschossen wird! Der Assistent spielt vier Mal den Helden, weil er „nicht anders kann“ (da frage ich mich immer „Warum?“, auch wenn es widely acclaimed „Luther“ ist), und der Täter bietet ihm diese vier Mal an, abzuhauen; aber nein, unser kleiner Detective blickt an einer Off-off-Location heroisch dem Tod ins Auge, für nichts und wieder nichts.
Ach doch, vergessen, damit Luther dran leiden kann, sprich damit die Fallhöhe größer wird.

Dem schießt der gemeine Täter aus dramaturgischen Gründen ins Bein, aber darum brauchen wir als Zuschauer uns keine Sorgen zu machen, denn das ist so egal, dass Luther sich am Ende der Folge noch nicht mal im wartenden Krankenwagen das Bein verarzten lassen wird. Ja, der Teufel steckt im Detail …

Nein – Fallhöhe! – er schleppt sich lieber mit der Kugel im Bein durch die Londoner Straßen, erfährt allerdings, ganz ohne Arzt, unterwegs zu Alice eine wundersame Genesung. Das versucht man das als Zuschauer wegzulächeln mit „ist dann wohl erst ein paar Tage später“ („Warum?“ fragt man sich trotz widely acclaimed „Luther“).

Völlig unaushaltbar ist jedoch zum Schluss die lächerliche Regress-Szene auf dem Dach, wo John Luther sich pingpongmäßig zwischen zwei Frauen entscheiden soll. Das gebrüllte „Wähle!“ des gemeinen Täters geht gefühlte vierundzwanzig Mal hin und her – nicht lustig, nicht witzig, nicht spannend, nur aaaargh.

Wer immer das geschrieben hat, sollte sich vielleicht doch mal mit David Simon von >>>The Wire in Verbindung setzen oder mit Matthew Weiner von den >>>Sopranos.

Und darauf freue ich mich in diesem Frühjahr? :)
1) Auf Matthew Weiners Serienende von >>>Mad men – hoffentlich bringt er´s heim; 2) auf >>>„Chasing Yesterday“; auf das zweite Album von Ex-Oasis-Noel Gallaghers’s High Flying Birds; 3) und auf >>>Merle Krögers neuen Roman „Havarie“ – die Leseprobe des Verlags verspricht Großartiges.

(Hier ein Beispiel, wie überzogen die Serie „Luther“ immer wieder ausreißt)

P.S. Hatte nicht jemand behauptet, in Wiesbaden läge Schnee?

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Omid Djalili – Arabs at the Airport

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Don´t look back in anger – Noel Gallagher

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Novo ano – Azar Lawrence

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Immer noch in Budapest

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Dass Franz Kafka

ein >>>Romancier gewesen sein soll, ist schon ein starkes Stück. Es sei denn, man liest es ganz wörtlich und denkt sich, dieser Mann hat drei Romane geschrieben, also ist er ein Romancier. Aber mit allen dreien ist er nicht fertig geworden, weil er – eigene Worte – unter anderem zu faul war. Und die Schwächen aller drei Romane sind offensichtlich, der eine ist zu phantastisch-expressionistisch (Amerika), der zweite ist so ernst, dass er öde wird (Das Schloss), und der dritte, obwohl großartig, gerät völlig aus den Fugen (Der Prozess). Deswegen hat Kafka auch keinen veröffentlicht; dabei hat der Mensch sich ja was gedacht.
Das stimmt also auf so vielen Ebenen nicht; Kafka war eben der Meister der kleinen Literatur. Und am Ende hat er außer Briefen und Tagebüchern gar nichts mehr geschrieben – auch wenn er frei hatte. Und er hatte in den letzten Lebensjahren viel frei.

Für Kafka-Liebhaber >>>„Josefine, die Sängerin oder Das Volk der Mäuse“.

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Paradise – Coldplay

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Ray LaMontagne

Gut arbeiten kann man auch dazu:

http://youtu.be/hFZRcmlf-BI

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Oasis forever

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