Neulich

aus dem >>>Girasole an der Nerobergbahn mit Freundin herausgerannt, weil wir die gediegene Atmosphäre da herinnen nicht aushielten. Nicht die blütenweißen Decken und Servietten, die vielen verschiedenen Gläser, das Silberbesteck. Nachmittags um vier bekamen wir da keinen Kuchen; was also konsumiert man um diese Zeit dort? Die Gäste befanden sich alle mehr oder weniger im Aufbruch von opulenten Mittagsmahlen. Früher war es da mal anders, ein typisches Ausflugslokal, bodenständig, kein Gewese, hinsetzen und wohlfühlen. Räumlich ließe sich durchaus ein Gastzimmer im edlen Stil abtrennen; der Rest könnte – Ausflugslokal! – aber gern um die Nachmittagszeit Kaffee und Kuchen reichen. Man könne uns Tirami Su machen, oder ein anderes Dessert, hieß es.
Ja. Nein. Danke. Wir fuhren mit dem Auto in die Stadt hinunter und ich trieb ein hervorragendes Stück Karottenkuchen auf.
Die Freundin und ich waren uns einig, dass das einfach nichts für uns ist. Lieber Biergarten, Straußwirtschaft, Kneipe, Gasthaus, gemütliches Café.

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