Donald E. Westlake, Finger weg vom heißen Eis.

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Im Büro des Captain im zweiten Stock hatte sich der anfangs so geruhsame Abend mittlerweile zum Chaos entwickelt. Der Captain war natürlich bereits zu Hause, und der diensttuende Leutnant hatte es sich gerade am Schreibtisch bequem gemacht, als die Wachhabenden hereinzuströmen begannen.
Zuerst erschien der Beamte aus der Telefonzentrale. „Sir“, meldete er, „unsere Leitung ist tot.“
„So? Na, dann müssen wir gleich die Telefongesellschaft benachrichtigen, damit sie den Schaden behebt.“ Der Leutnant griff zum Hörer, doch kein Freizeichen ertönte. Er bemerkte, wie ihn sein Untergebener interessiert beobachtete. „Oh“, sagte er. „Ach ja.“ Er legte den Hörer auf die Gabel zurück.
Für den Augenblick wurde er von dem Polizeibeamten aus der Funkzentrale gerettet, der aufgeregt hereinkam, um zu melden: „“Sir, unsere Wellenlänge wird gestört!“
„Was?“ Der Leutnant hörte Worte, deren Bedeutung er nicht begriff.
„Wir können weder senden noch empfangen“, erläuterte der Polizist, „jemand hat einen Störsender auf uns angesetzt. Ich kenne das, im Südpazifik hatten wir dasselbe.“
„Sicher ist nur irgendetwas kaputtgegangen“, sagte der Leutnant. „Das ist alles.“ Er fing an, unruhig zu werden, wollte es jedoch um keinen Preis zeigen.
Irgendwo im Gebäude erfolgte eine Explosion.
Der Leutnant sprang auf. „Mein Gott! Was war das?“
„Eine Explosion, Sir“, sagte der Beamte aus der Telefonzentrale.
Eine zweite Explosion war zu hören.
„Zwei Explosionen“, vervollständigte der Mann aus der Funkzentrale.
Es krachte zum dritten Mal.
Ein weiterer Beamter kam herein gestürzt. „Bomben!“, rief er. „Draußen auf der Straße!“
Der Leutnant machte aufgeregt ein paar Schritte. „Revolution“, stammelte er. „Das ist eine Revolution. Die Polizeireviere werden immer zuerst besetzt!“

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Bruce Chatwin beendet

Für mich natürlich sehr ergiebige Quelle, da es nicht viele Autoren gibt, die so exzessiv viel unterwegs sind wie ich. Und wie er war ich ja auch ein Jahr in Australien, wie er war ich exzessiv in Prag, ich war ein Jahr in Polen, ein Jahr in Italien, und wenn ich mehr Geld hätte, ginge das auch immer so weiter. So schaffe ich mir eben zwischendrin meine Freiräume.
Chatwin lebte auch pro Jahr in mindestens 6 verschiedenen Häusern und konnte auch nur außerhalb der eigenen 4 Wände schreiben. das geht mir genauso – sobald ich weg bin, schaffe ich zwei Drittel mehr.

Chatwin schreibt auch sehr schön von seiner Zeit als Stipendiat – das wäre auch was für >>>Kurt Drawert – und wie die Stipendiaten wechseln. Die Frau zum Beispiel, die vaginale Ikonographie in Sand und Acryls schuf. Kurt gelängen auch eine Fülle solcher Figurenskizzen. :)

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Aus „Prime suspect“ mit Helen Mirren

Serbischer Einwanderer zu gestresstem Polizeibeamten: I want an interpreter!
Polizeibeamter (mit Blick zur Decke): Don´t we all?

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Eva Strittmatters

Definition von Freundschaft:

„Das sind die, die einen in der Küche kennen, denen man aus dem Eisschrank einfach was hinstellen kann und bei denen man sich nicht fragt, ob der Schnaps gut genug ist.“

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Oasis minus Noel

Man macht eben irgendwie weiter.

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Herzzerreißend. Allein an der Gitarre.

Aber mit dem typischen satten Oasis-Sound. Neueste Single von Noel Gallagher, gestern erschienen.

(Alles wird gut.)

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Bruce Chatwin

„Ich habe mein Buch abgeschlossen, aber ich bin so zutiefst unzufrieden damit, dass ich hoffe, dass es nicht publiziert wird.“

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10 REUNIONS …

WE WANT TO HAPPEN >>>ASAP.

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Song mit 7 Twists

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I`ll get to it!

Irgendwann demnächst werde ich die Lesungen oben ändern. Es ist nicht so, dass ich keine Lesungen machen würde. Ich machs, sie stehen nur noch nicht da.
Und ich bringe dieses Jahr auch noch zwei Bücher heraus; einen Sammelband, den ich zusammen mit Susanne Kronenberg gemacht habe, mit dem Titel Sommer in Wiesbaden, in dem wir – die Autorenvereinigung des Literaturhauses Wiesbaden (aka Villa Clementine) – einmal explizit Non-crime publizieren, weil, Leiche hin, Leiche her, es gibt auch noch was andres.
Der Band entsteht in Zusammenarbeit der Hochschule Rhein-Main unter der Leitung von Prof. Gregor Krisztian, der für die Gestaltung und das Layout verantwortlich zeichnet. Das Titelbild stammt von dem Fotografen Stanislaw Chomicki. Autoren sind Karsten Eichner, Christiane Geldmacher, Leila Emami, Ulrike Keding, Bernd Köstering, Susanne Kromenberg, Richard Lifka, Dominick Mondorff, Alexander Pfeiffer, Rita Rosen, Dietmar Schubert, Andreas Stahl, Belinda Vogt, Thorsten Weiß und Fenna Williams.

Das andere ist hier nebendran, Willkommen@daheim; das kommt knapp zum Ende des Jahres, eher zum 1. Januar.
Außerdem habe ich noch ein Buch geschrieben, all my heart in it.
Ich brauche eben für alles immer eine laaaaaaaaaange Zeit. Aber wie sagt Georg Carlin so treffend? „We´ve learned how to make a living but not a life. We´ve added years to life, not life to years.“

In diesem Sinne …

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