Gestern Abend

zu nicht ganz unspäter Stunde – es war fast neun, die Dämmerung schon herein gebrochen – Hanging Rock besucht; jenen Berg in Victoria, wo >>>Peter Weir seinen berühmten Film >>>“Picnic at Hanging Rock“ (1975) nach einem Buch von >>>Joan Lindsay (1967) drehte. Sehr mysteriös, sehr subconscious, Schülerinnen, die das ganze Leben noch vor sich haben, verschwinden an einem Valentinstag spurlos. „Hanging Rock“ gilt als der Durchbruch des australischen Films und als wir dort gestern Abend standen, war es schon sehr sehr unheimlich.

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Happiness.

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Happiness.

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Tool time

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Schaue eine australische Gartensendung.

Wenn man schon so lange einen Garten hat wie ich, vergisst man, was man alles im Lauf der Jahre gelernt hat. Und dass er ziemlich gut ist, sehe ich an Gartensendungen. Ich habe einen sehr produktiven Garten – Blumen, Stauden, Obst, Bäume. Ich hab sechs Bäume auf dem Grundstück. Alles, was blüht, bringt die Insekten und Vögel hinein. Ein Garten voller Insekten und Vögel ist ein gesunder Garten. Mein Garten explodiert jedes Frühjahr und bei mir besteht die Gartenkunst seit einigen Jahren darin, die Pflanzen zu begrenzen und andere herauszureißen und alles im Zaum zu halten. Und ich habe eine Terrasse und eine recht große Wiese.
Jedenfalls, was die in der Gartensendung zeigen, kann ich und mache ich schon alles.
Australische Gärten sind natürlich alle eine Nummer größer. In der Höhe und in der Breite.

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Jemand trinkt jetzt seinen Tee AUCH nur noch mit Zitrone. :)

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Meine Vorstellung von Luxus. Wochenende. Raus in den Busch. Wildlife. Caravanleben.

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Vieles liest sich aus der Ferne

ja wie immer wiederkehrende Gedankenspiralen. Es las sich auch schon vorher so, aber jetzt noch viel mehr. Immer die gleichen Themen, immer die gleichen Links, immer die gleichen Themen gleich unterfütternd, und immer an das gleiche Publikum gerichtet. Jeden Morgen. Es liest sich bizarr, grotesk, auf eine gewisse Art haltlos und verwildert. Ohne Mitte, ohne regulierendes Ich. Mit den Augen, nein, mit allen Sinnen, immer an den neuesten Nachrichten klebend, nein, an den schlimmsten neuen Nachrichten. Und damit den Tag zu beginnen: den Link zu den schlimmsten Nachrichten zu legen und damit seine Leser in die nächsten zwei Stunden entlassend, bis der nächste Link kommt. Nichts wirklich Neues drin. Kein Mehrwert. Aber nochmal drauf hingewiesen. Und ich so.

Das eigene Leben immer um die schlimmsten Nachrichten herumlegen.

Pascal sagt, die Zerstreuung hindere uns daran, über uns selbst nachzudenken. Und sie stürze uns nach und nach ins Verderben. So gesehen. Beware of darkness.

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John Glover

war ein englischer Maler, der 1767 in Leicestershire in England geboren wurde und im hohen Alter nach Australien ging. Heute gilt er als der Vater der australischen Landschaftsmalerei. John Glover steht für jene Maler, die bereits in England ein hohes Ansehen genossen – Glover stellte u.a. in der Royal Academy and the Society of British Artists aus und er hatte auch Einzelausstellungen. Bevor er nach Australien ging, malte er den Lake District und Loch Ness.
An seinem 64. Geburtstag landete Glover in Tasmanien an. Er war einer der ersten, der die australische Landschaft und das australische Licht wiedergaben. Spätere Kunstkritiker bemängelten, dass er das Wesen des Gumtrees dennoch noch nicht ganz erfasst habe – ich glaube jedoch, dass ich genau solche (europäisierten) Gumtrees in Victoria gesehen habe.
Eines seiner berühmtesten Bilder ist sicher Natives on the Ouse River, Van Diemen´s Land, 1838 (Van Diemen´s Land = Tasmanien). John Glover machte es ähnlich wie Ludwig Leichhardt – er schrieb der britischen Regierung ins Gästebuch, dass Tasmanien keineswegs eine Terra Nulla war, sondern im Gegenteil reich besiedelt. Auf seinem Bild zeigt er die tasmanischen Ureinwohner Tasmaniens, noch unberührt von den Europäern. Deren Geschichte ist in Tasmanien besonders tragisch: Sie gelten heute in diesem Bundesstaat Australiens als ausgelöscht. Die Briten verfolgten sie nach ihrer Landnahme, fassten den Plan, sie in einem Reservat zusammentreiben, was nicht gelang. Schließlich deportierten sie sie nach Flinders Island, wo sie zugrunde gingen. Heute gibt es nur noch Abkommen mit zugleich Aboriginal- und britischen Wurzeln. Der Genozid in Tasmanien gilt als besonders brutal.

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