Das ist das Richtige bei der Hitze: Minze.

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Heinz Helle/Joseph Heller

Mein Bachmannwettlesenfavorit 2013 ist Heinz Helle, der mich an Joseph Heller und sein „Was geschah mit Slocum?“ erinnert.

„Meine Frau ist unglücklich. Sie gehört zu jenen Ehefrauen, die sich entsetzlich langweilen und allein fühlen, und ich weiß nicht, wie dem abhelfen. (Es sei denn, ich lasse mich scheiden und mache sie damit noch unglücklicher. Unlängst war ich mit einer verheirateten Frau zusammen, die mir erzählte, dass sie sich gelegentlich so einsam fühle, dass sie zu Eis erstarrt und buchstäblich fürchte, innerlich zu erfrieren, und ich meine zu verstehen, was sie sagen wollte.)“

Joseph Heller: Was geschah mit Slocum

Zu dem schönen, dichten Text von Heinz Helle geht es auf der >>>Bachmannseite des ORF

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Immer wieder gut: „Die automatische Literaturkritik“ zum Bachmannwettlesen

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„I hate writing.“

Geboren am 2. Juli 1947: Larry Davids Rede, als er 2010 Paddy Chayefsky Laurel Award for Television entgegennahm („The Paddy Chayefsky Award is given to that member of the Writers Guild who has advanced the literature of television through the years, and who has made outstanding contributions to the profession of the television writer.“)
Eingeführt von Jasaon Alexander, der in „Seinfeld“ Davids Alter Ego George Costanza spielte:

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60 Jahre Kennedyhaus Darmstadt, 15 Jahre Textwerkstatt

„Rock`n` Read“: Am Freitag, 28. Juni 2013, feierte das Kennedy-Haus in der Kasinostraße 3 in Darmstadt sein 60jähriges Bestehen. Das Kennedyhaus ist seit 1995 das Literaturhaus der Stadt Darmstadt mit einem eigenen Veranstaltungsprogramm. Unter anderem ist es auch Sitz des Zentrums junge Literatur unter der Leitung von Kurt Drawert, dessen >>>Textwerkstatt ihr 15-jähriges Jubiläum feierte. Eine Gelegenheit für uns, zusammen zu kommen und anzustoßen …

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iPhone & Blackberry people

Jerry Seinfeld on David Letterman:

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„All writers are vampires.“ James Gandolfini (1961-2013)

Meine subjektive Sammlung von Zitaten, die ich mag:

Antoine de Saint-Exupery: „Man muss lange leben, um ein Mensch zu werden.“

Thomas Bernhard: „Die Gesellschaft, gleich welche, muss immer umgedreht und abgeschafft werden.“

Ingeborg Bachmann: „Die Gesellschaft ist der allergrößte Mordschauplatz. In der leichtesten Art sind in ihr seit jeher die Keime zu den unglaublichsten Verbrechen gelegt worden, die den Gerichten dieser Welt für immer unbekannt bleiben.“

John Galsworthy: „Sich selbst ernstnehmen, ohne damit andere zu langweilen.“

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Unersetzlich: James Gandolfini. Yeah, I love you too.

Loayalität war das Wichtigste für diesen großartigen Schauspieler. Um sich auf brutale Szenen in den Sopranos vorzubereiten und in die richtige Wut zu geraten, schlief er zwei Tage nicht oder er steckte sich am Set einen Stein in den Schuh. In meinen Sopranomonaten hatte ich niemand anderen neben ihm.
Fast. Nur noch Edie Falco.

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„Wie haben Sie das gemacht, Ms. Highsmith?“

ZEIT RAFFEN: Tom Ripley malt ein Bild, ein Zimmer in Blau-Purpur- und Schwarztönen, hinten eine schwarze Schwelle zum Hinterzimmer, dann:

“Wieder war Dienstag, und Tom dachte an Monsieur Lepetit, den Musiklehrer, der gewöhnlich an diesem Tag kam. Tom und Héloise hatten jedoch ihre Unterrichtsstunden abgesagt – wie lange sie in Nordafrika bleiben würden, hatten sie nicht gewusst. Und Tom hatte Lepetit seit seiner Rückkehr nicht angerufen, allerdings trotzdem geübt. Am Wochenende luden die Grais´ihn zum Abendessen ein, doch Tom lehnte dankend ab. In der Woche darauf rief er Agnés aber eines Tages an und fragte, ob er gegen drei Uhr vorbeikommen könne.”

Patricia Highsmith, Ripley under Water, Diogenes Verlag

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La vie en rose

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