Frühlingsblumen!

Christiane (mailt ihrer Freundin): „Ich nehme Tulpen nachher mit ins Krankenhaus, willst du auch welche?“
Freundin (mailt zurück): Ja. Danke. Gut! Tulpen! Ein bisschen Frühling …
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Bildchen Criminale Bern

Grottiges, zerschossenes Layout, grottige Rähmchen um die Fotos, da ansonsten Bildunterschriften nicht zuzuordnen – dem vorangegangenen TEXT zur Criminale nicht sinnvoll hinzuzufügen – e-gal: Hier sind die Bildchen zur Criminale.
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Criminale 2013 in Bern

„Und du so?“ Die Frage der KollegInnen bezog sich zu 98 Prozent aufs Hotel und, nachdem beantwortet, folgte unweigerlich „Du wohnst in T h u n?“, gefolgt von einem „Typisch Christiane!“, was wiederum Erstaunen meinerseits auslöste.
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So herzlich

wurde ich in Singen im Gymnasium empfangen … und Wein und Stifte (damit ich weiterschreibe) gab es auch:

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My waving cat …

… keep going … my girl …

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Aber

es gibt auch nicht nur Fürchterliches zu vermelden. Es gibt auch Interessantes. Zum Beispiel die Nazca-Linien in Peru. Das sind riesige Geoglyphen in der Wüste, deren Linien z.T. bis zu 20 km lang sind. Es gibt Dreiecke und Trapeze mit einer Größe von zehn bis mehreren hundert Metern; Zeichnungen von Tieren und Menschen. Sie sind so groß, dass sie nur aus dem Flugzeug erkannt werden können und deshalb auch erst 1924 entdeckt wurden, als die ersten Flugzeuge darüber flogen.

>>>Hier gibts Bilder.

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Thomas Wörtche beim Schweizer Rundfunk …

… über den Kriminalroman, über literarische Qualität, über den Markt, die Verstopfung der Verlage mit zu viel Krimis, die Verstopfung des Fernsehens mit zu viel Krimi, über Splatter, Gemetzel, Nekro- und Zoo-o-philie und die Chancen einer Patricia Highsmith bei heutigen 22-jährigen Junglektoren. Unbedingt anhören!

Sein Buch, das alle an der Kriminalliteratur Interessierte oder beruflich damit Befassten – Programmleiter, Lektoren, Agenten, Autoren – im Schrank haben sollten, findet man >>>hier.

Thomas Wörtche
Das Mörderische neben dem Leben
Ein Wegbegleiter durch die Welt der Kriminalliteratur
208 Seiten, Klappenbroschur
Euro 19,90 [D] / 20,45 [A]
ISBN 978-3-905707-21-2

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Leseprobe Love@Miriam 3

(…)

[1. März]
Das Praktische an Facebook ist, dass man immer genau herauskriegen kann, wo sich der andere gerade befindet. Ich kann, wenn ich will, ein exaktes Bewegungsprofil nicht nur von Miriam, sondern auch von Ben erstellen. Morgens fährt er mit dem Fahrrad in die Bibliothek, um an seiner Diplomarbeit zu schreiben. Mittags holt er sich ein Take-Away oder er isst in der Mensa. Später fährt er zum Sport – entweder er joggt durch den Wald oder er geht schwimmen und ins Fitness-Studio. Abends geht er meistens zu Miriam. Miriam verbringt gern gemütliche Abende auf dem Sofa. Manchmal zieht er auch allein los.
Heute folgte ich ihm zur Bibliothek. Ich setzte mich ein paar Reihen hinter ihn und beobachtete ihn. Das hört sich immer so toll an, wenn er morgens bei Facebook schreibt: Ich gehe jeden Morgen in die Bibliothek. De facto hängt er die ganze Zeit auf Facebook ab. Ganz selten mal, dass er konzentriert arbeiten würde. Manchmal hat er drei Chatfenster gleichzeitig offen und so weit ich es überblicke, sind es immer nur Frauen.
Könnte mir vorstellen, dass es Miriam nerven würde, wenn sie das wüsste.

[1. März, 20.30 Uhr]
Ben und Miriam haben sich auf Facebook als Paar offenbart. Und das, obwohl ich Miriam eine Mail geschickt hatte, dass Ben mit vielen verschiedenen Frauen chattet und sie einen schrecklichen Fehler macht, wenn sie sich an ihn bindet.
Ich vermute, dass es Streit zwischen den beiden gab und der neue Beziehungsstatus jetzt weitere Frauen abschrecken soll.
Dazu eine ganze Batterie neuen Fotos von den beiden: Ben und Miriam auf einem Ausflug, Ben und Miriam mit Familie, Ben und Miriam im Wohnzimmer.
Und alle ihre Freunde schreiben drunter, was für ein Spitzenpaar sie sind.
In diesem Wohnzimmer habe ich mit Miriam geschlafen.
Sie betrügt mich.

[1. März, 23.09 Uhr]
Abends geht Ben oft allein aus. Er ist sehr gesellig. Er liebt das schnelle Leben.
Dass Miriam das nicht wahnsinnig macht! Sie ist gar nicht der Typ dafür!
Er macht mittwochs Leichtathletik in der Sporthalle am Elsässer Platz. Ich habe sie in Augenschein genommen.
Sie liegt ganz schön weit ab …
Aber das ist idiotisch, oder?

[2. März]
War bei Ben vor dem Haus. Gutsituierte Straße im Nordend. Sie ist mit Autos zugeparkt, also musste ich meinen Wagen in einer Einfahrt stehen lassen. Seine Wohnung ist, der Klingel nach zu schließen, im dritten Stock rechts. Ein Balkon, ein Tisch, zwei Stühle …

[2. März, 12.04 Uhr]
Miriam ahnt nicht, wie es auf Außenstehende wirkt, wenn Ben dauernd ohne sie ausgeht. Sie bleibt lieber zu Hause, schreibt emsig in ihr Facebook und gewinnt immer mehr neue Freunde. Aber wem will sie was vormachen? Sie ist einsam. Ben passt nicht zu ihr, er hat ein oberflächliches Wesen.

[2. März, 14.43 Uhr]
Mail an Miriam: „Ich fände es schön, wenn wir uns mal wieder sehen könnten. Vielleicht machen wir mal einen Ausflug? Damit wir etwas Zeit zusammen haben? Ben muss nichts davon erfahren. Du bist auf sicherem Terrain bei mir.“

[2. März, 15.27 Uhr]
„Ich will nichts von dir, Harry. Wann kapierst du das endlich? Du saugst mich aus. Nichts liegt mir ferner, als mit dir einen Ausflug zu machen. Ich will, dass das aufhört.“
Es macht nicht immer Spaß, Miriams Mails aufzumachen.

[2. März, 13.13 Uhr]
Ich finde, dass ich ganz okay mit der Sache umgehe. Ich flippe nicht gleich aus, wenn eine Breitseite von Miriam kommt.
Sie hat noch eine Mail geschickt und sich entschuldigt. Manchmal würde ich sie zum Wahnsinn treiben, aber sie wolle nicht so grob sein und es täte ihr leid.

[3. März]
Überlege, mich mit Ben „auszusprechen“. (Nachdem ich mir 48 Stunden lang ausgemalt hatte, wie ich ihm sehr viele Schmerzen verursache. Die Erkenntnis dessen war aber nur, dass ich null Lust habe, jemandem viele Schmerzen zuzufügen. Oder ihn umzubringen. Ich will ihn überhaupt nicht anfassen).
Es ist zwar eine radikale Idee – sich mit ihm auszusprechen – aber warum nicht? Wahrscheinlich weiß der Narr gar nicht, was er da auseinanderbringt.
Weil es ihm Miriam aus Rücksichtnahme nicht erzählt hat.
Miriams Schuld also.
Oder reden wir eben zu dritt. Miriam hätte dann auch keine Gelegenheit mehr, die Beziehung mit mir kleinzureden. Sie müsste die Dinge nur ins rechte Licht rücken. Farbe bekennen.

[3. März, 12.04 Uhr]
Meine Mail an Miriam mit Cc an Ben wurde von beiden kommentarlos zurückgeschickt.

[4. März]
Bin zu Miriam und Ben in die Enoteca. Rührend, die beiden. Wie sie so dasitzen, Händchen halten, intensiv reden … Auf dem Tisch standen noch die leergegessenen Teller, eine Flasche Wasser.
Die Überraschung war ganz auf meiner Seite. Beide sahen mich an, als würden sie einen Geist sehen. Ich verlangte eine Aussprache, zu verlieren hatte ich nichts.
Es fiel mir nicht schwer, Ben zu ignorieren, denn ich konnte meinen Blick nicht von Miriam abwenden. Wie hübsch sie aussah! Passend zu ihren grünen Augen und ihrer dunklen Bluse trug sie einen orangenen Lippenstift, den ich schon immer so an ihr mochte. Sie sah aus wie die Venus von Botticelli.
Ich bestellte beim Kellner ein Glas Rotwein.
„Aaaaalso … die Sache ist so: Ben, ich kann mir zwar lebhaft vorstellen, wie du deine Indizien zusammen kratzt, um zu belegen, dass Miriam ernsthaft was von dir will. Fakt ist: Sie will nichts ernsthaft. Miriam und ich, wir gehören zusammen. Schon immer, schon seit dem Anbeginn der Welten. Wir haben uns nie aus den Augen verloren. Tut mir leid, Sportsfreund, aber du kämpfst auf verlorenem Boden.“
Miriam stöhnte auf und Ben betrachtete mich wie ein Insekt.
„Deine Dreistigkeit ist schon einmalig, Harry.“ Er wendete sich an Miriam. „Wie konntest du jemals was mit diesem Freak zu tun haben?“
Miriam antwortete nicht ihm, sondern mir. „Harry, es wäre besser, wenn du gehst.“
Ich äffte sie nach. „Es ist besser, wenn du gehst … Miriam? Ich denke nicht. Hör mich an …“
„Es gibt nichts ANZUHÖREN!“, flippte Ben aus. „HAU AB! VERSCHWINDE!“
„Ist der immer so unbeherrscht?“, fragte ich Miriam.
Sie schwieg.
„Wollen wir gehen, Miriam?“
Sie schüttelte den Kopf und sah Ben entschuldigend an.
„Gut“, sagte ich. „Okay. Du willst nicht.“
Ich erhob mich, warf dem Kellner einen 20-Euro-Schein auf den Tresen mit der Bemerkung, Miriams Rechnung ginge auf mich und verschwand.
Er setzt sie unter Druck. Ich weiß es.

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„Die Rätsel

hören nie auf. Wir lösen sie trotzdem, klären nichts auf und alles. Wir lösen sie, obwohl wir wissen, dass die Welt danach nicht besser dran ist, vielleicht sogar schlechter. Aber es ist das Stückchen Leben, das zu gestalten uns gegeben ist, nichts anderes; und obwohl wir immer wieder nach dem Warum fragen, hat bislang noch keiner Antwort bekommen.“
Jacques Silette

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Kraniche im südlichen Niedersachsen

Gestern endlich einen vernünftigen Bericht über Zugvögel, im weiteren Sinne Vögel/Tiere gesehen … die Kraniche sind schon seit Wochen im südlichen Niedersachsen zwischengelandet und fliegen nicht weiter zu ihren Brutplätzen in Skandinavien. Wie weiß der Vogel, dass da noch Schnee liegt, fragen sie den Ornithologenexperten in Niedersachsen (der sich ein Loch in den Bauch freut, dass die Kraniche so lange bei ihm sind und nicht nur eine Woche). Der Ornithologenexperte hat eine überraschend einfache Erklärung: Der Kranich fliegt sehr weit oben, da hat man einen guten Blick und da sieht man den ganzen Schnee northbound und dann denkt man, nee, das hat keinen Sinn und geht lieber runter ins nächste Naturschutzgebiet.

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