Jakob Arjouni, Bruder Kemal

Ich liebe Arjouni, u.a. natürlich, weil er so schön über Frankfurt schreibt. Ob es die „Da-muss-ich-hin“-Weinstube in Sachsenhausen oder der fair geführte Puff „Mr. Happy“ am Mainufer oder die Frankfurterin ist: „Zu ihrem Ich-denke-immer-nur-an-das-Eine“-Blick trug Valerie de Chavannes lange, weit ausgestellte, weiße, sehr durchsichtige Seidenhosen, durch die sich ihre schlanken Beine und ein weißer Slpi deutlich abzeichneten, silberne Sandalen mit ungefähr zwanzig Zentimeter hohen Plateausohlen aus Kork und ein enges, für eine Dame der gehobenen Frankfurter Gesellschaft bemerkenswert ballermannkurzes gelbes T-Shirt, das wenig Geheimnis um ihren kleinen, festen Busen machte und so viel Haut bis zum Hosenbund frei ließ, dass das Mittelstück einer tätowierten Schlange zu sehen war.“

Mehr >>>hier:

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Philippe Djian, Die Rastlosen

Als Djianfan habe ich „Die Rastlosen“ gelesen … aber fand es ein bisschen zu viel „Autor“ … warte nun auf den nächsten Djian, der in Frankreich schon viel Aufsehen erregt hat …

Philippe Djian: Die Rastlosen

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„Salinger blieb nur kurz in Paris,

doch es waren die glücklichsten Tage, die er während des Kriegs erlebte. Abgesehen von dem militärischen Triumph erlebte Salinger eine weitere, persönlichere Sternstunde: In Paris lernte er Ernest Hemingway kennen. Hemingway war Kriegskorrespondent für Collier´s und hatte es fertiggebracht, noch vor den alliierten Truppen nach Paris zu gelangen. Salinger wusste davon und entschloss sich, ihn ausfindig zu machen. Jerry war klar, wo er Hemingway finden würde. Er sprang zusammen mit Keenan in seinen Jeep und fuhr direkt zum Hotel Ritz. Hemingway begrüßte ihn wie einen alten Freund. Er sagte, ihm wären Salingers Kurzgeschichten bekannt und er würde ihn von seinem Foto im Esquire wiedererkennen. Als Hemingway fragte, ob Salinger neue Arbeiten dabei hätte, trieb Jerry die Ausgabe der Saturday Evening Post auf, in der „Last Day of the Last Furlough“ im Juli erschienen war. Hemingway las die Geschichte und war beeindruckt. Die beiden Schriftsteller unterhielten sich bei ein paar Drinks über ihr Metier. Salinger war erleichtert, dass Hemingway sich kein bisschen prätentiös oder machohaft gab. Stattdessen war er freundlich und gebildet, alles in allem ein richtig netter Kerl … Salinger und Hemingway blieben in den folgenden Jahren befreundet, sie trafen sich wenigstens ein weiteres Mal und schrieben einander.“
Kenneth Slawenski, “Das verborgene Leben des J.D.Salinger”

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Das verborgene Leben des J.D.Salinger

Zur Zeit lese ich von Kenneth Slawenski „Das verborgene Leben des J.D.Salinger“. Beschrieben wird darin u.a., wie Salinger am Anfang seiner Karriere, die sich durch seine beispiellose, spätere persönliche Abwesenheit auszeichnete, wieder und wieder seine Kurzgeschichten an den New Yorker, Collier´s, The Saturday Evening Post einsandte und wieder und wieder zurück bekam. 1940 war es dann soweit, seine erste, fünfseitige Kurzgeschichte mit dem Titel „The Young Folks“ erschien in Story. Damit hatte er sich als „aufstrebender Schriftsteller“ etablier:. „Die Herausforderung bestand (nun) darin, den richtigen Weg einzuschlagen: In diesem Jahr verfasste Salinger zwei ganz unterschiedliche Arten von Kurzgeschichten, eine kommerzielle und eine, die den Leser zunehmend zur Selbstreflexion aufforderte.“ Zwei Kurzgeschichten im Jahr also.

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Love@Miriam, Christiane Geldmacher

Ich bedanke mich sehr für >>>diese Rezension des Weimarer Freigeistes Siegfried R. Krebs: „Liebes-Wahn und Mord in Zeiten des Fratzenbuchs“.

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Merle Kröger: Grenzfall.

Eine aktuelle Rezension von mir zu Merle Krögers „Grenzfall“ findet sich bei >>>der Literaturwelt. Das Buch ist unbedingt empfehlenswert!

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Gerhard Hauptmann auf 3sat

3sat bringt am Samstag um 20.15 >>>eine Doku über Gerhard Hauptmann zum 150. Geburtstag. Mit FILMMATERIAL. Ich sags euch, eines Tages taucht doch noch auf Youtube ein Video von Franz Kafkas Lesung im Café Arco in Prag auf.

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Hosen abgeschnitten.

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Leserunde Love@Miriam bei Literaturschock

Ab 25.1. bin ich mit >>>“Love@Miriam“ bei Literaturschock mit einer Leserunde …! :)

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Geldmacher suchte 1968 nach Geldgebern.

Aus „Geldmacher“ haben sie „Goldmacher“ gemacht – e-gal. Ist mir auch schon passiert. Aber, findige Familie, „nicht halb so weltfremd wie sie aussehen“:

„Ungewöhnliche Finanzierung eines ungewöhnlichen Kunstwerks.
Klaus Goldmacher, der 28jährige Kunststudent und AStA-Vorsitzende aus Hamburg, heißt nur so. Denn sonst würden ihm – und seinem Kunst-Kompagnon Francesco Mariotti – nicht 17 000 Mark in der Kasse fehlen.“

>>>Mehr

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