Yes & No

von dem unvergleichlichen Bruno Bozzetto. Für Italienliebhaber.

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Born and bred Wiesbaden

Ich lasse es jetzt mal krachen. Denn nach all der Pracht Dresdens, Berlins, Hamburgs, Münchens, Wiens, Karlsbads, Prags, Warschaus, Luxemburgs, Roms und Londons, die ich in den letzten Jahren immer wieder besungen habe, sollte doch die Pracht meiner eigenen Heimatstadt keinesfalls verlorengehen (Fotos folgen unten) … Wiesbaden ist in den letzten Jahren viel bunter und vielfältiger geworden, mit kleinen Läden, kleinen Cafés und kleinen Restaurants. Nein, ich habe nicht die Absicht, diese Stadt jemals zu verlassen, auch wenn sie, wie alle Städte natürlich, noch viel Spiel nach oben hat! Denn man könnte in Wiesbaden durchaus noch an einem niedrigschwelligen innerstädtischen Badesee arbeiten, oder an einem Rhein in der Rheinstraße (kleinen Seitenarm ableiten, damit wir auch „am Fluss“ leben?), oder an einem (kleinen) Centré Pompidou, das den Kreativen dieser Stadt, die sich unübersichtlich in die Kieze verteilen, ein Büro an zentralem Ort und Platz gibt, oder in einer rasend schönen Stadtbücherei mit rasend schönem Lesesaal und rasend schönem Café!
Liebe ich diese Stadt? Mit Haut und Haaren … sie ist mein Habitat, mein Retreat, und deshalb hier einer meiner vertrauten Wege, nicht zuletzt, um dem bequemen Reflex, der Einzelhandel oder das Einzelcafé oder die Einzelkultur stürbe aus, mit Daten und Fakten entgegenzutreten. Wiesbaden ist viel bunter, als die steile Einzelhandel-stirbt-aus-These vermuten ließe – und sie wächst. Wiesbaden wird zugleich größer und kleiner. Mir persönlich gefällt das Kleine und Kleinteilige. (Schief ist schön!) Je kleiner, desto besser.
Beispiele? Einfach mal die Straße runter? Bei mir ist da (unverlinkt bleibt, wo ich nichts gefunden habe) die Waffel mit ihren afghanischen Spezialitäten, das Cafe Gegenüber, die Konsumschwestern, ein ganz neues türkisches Veggie Café, mein fußläufiger Copyshop, das Zweitbuch, die Buchhandlung Peter Leucht, der Old-School-Leder Hahn, der für mich als Freelancerin unverzichtbare Fisch Frickel, die kommunikative Haltbar, die expandierende Biobäckerei Kaisers, das Schätze bergende Antiquariat Christmann, Oli´s Weinquelle, die Conditorei Bernsmann mit dem besten Käsekuchen in town, Butter Dauer mit dem Schaufenster zum Reinbeißen, der Biosupermarkt Pro Natur, wo man so schön im Fenster sitzen kann, Lebe gesund, die Buchhandlung Angermann mit derzeitigem Loriotfenster, das world famous Archivkino Caligari, das Literaturhaus Clementine, wo wir mit Dostojewskis Erben zugange sind (Lesung Agentenroulette kommenden Samstag, allerdings in der Villa Schnitzler, zwischendurch das Kurhaus, das auf meinem Foto unverkennbare Spuren FRAPORTS aufweist und die Marktkirche (man hält halt drauf, wenn man schon mal da ist); dann die Schafmilchseifen und -schokoladen am Bäckerbrunnen, Contigo Fairtrade in der Mühlgasse, die unermüdliche Buchhandlung Vaternahm, das world famous Pariser Hoftheater, das ebenfalls Schätze bergende Antiquariat Wiederspahn, der Kochbrunnen mit dem Spital (um die Ecke gewohnt), der Kulturpalast Wiesbaden in der Saalgasse, das Freudenhaus, wo Zuviel des Guten wunderbar ist, das Café in der Nerostraße, Dale´s Cakes, das Artelier Ingrid Schiller, das Künstlerhaus43 in der Oberen Webergasse, die Fährräder von City Bike, das Restaurant Plan B in der Taunusstraße, der Comicladen (gewohnt im Hinterhaus), das Haus Pralinen mit buntem Sammelsurium, die Wingert Vinothek mit Rheingauer Weinen, das Kiosk Bergkirchenviertel (das noch an die gute alte Zeit vor der Sanierung des Viertels erinnert), der Quartierplatz Bergkirchenviertel, der nach einem Biergarten schreit, und das Gestüt Renz, in dem ich mit 2 Wochen mein erstes Silvester feierte (damals noch im „Jazzhaus“).

Hier die Fotos:

Die Waffel


Café Gegenüber


Konsumschwestern


Veggie Café


Mein Copyshop


Zweitbuch


Buchhandlung Peter Leucht


Leder Hahn


Fisch Frickel, natürlich!


Haltbar


Biobäckerei Kaisers


Antiquariat Christmann


Oli´s Weinquelle


Conditorei Bernsmann – bester Käsekuchen in town


Butter Dauer


Mein Biosupermarkt


Lebe gesund!


Buchhandlung Angermann


World famous Archivkino Caligari


Literaturhaus Clementine mit Café im 1. Stock


Zwischendurch Kurhaus, mit Spuren FRAPORTS


Zwischendurch Marktkirche


Gefällt mir


Schafmilchseifen und Pralinen


Goldgasse (um die Ecke gewohnt)


Contigo Fair Trade


Buchhandlung Vaternahm


World famous Pariser Hoftheater


Antiquariat Wiederspahn


Kochbrunnen mit Cafe Spital


Kulturpalast Wiesbaden


Freudenhaus Wiesbaden


Café Nerostraße


Dale´s Cake


Artelier Ingrid Schiller


Theater Künstlerhaus Webergasse


City Bike


Café Nerostraße


Plan B in der Taunusstraße


Blick auf die Stadt


Comicladen (Ich = Hinterhaus unter Wasser gesetzt)


Haus Praline mit Café in der Oberen Webergasse


Wingert Vinothek mit Wein aus dem Rheingau


Kiosk Bergkirchenviertel


Ruhige Eckchen


Quartiersplatz Bergkirche schreit nach Biergarten


Rückseite Gestüt Renz


Gestüt Renz (hier mit 2 Wochen, damals noch „Jazzhaus“ mein erstes Sylvester gefeiert)


Aufblick zum Kunsthaus

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Der Wahrheit auf der Spur

»Auch in Der Wahrheit auf der Spur … gilt: Bernhard ist Bernhard. Er grenzt sich ab, er widerspricht, er regt sich auf. So einen wie ihn wird es nicht mehr geben.«
Ich, bei den Pressestimmen

Thomas Bernhard, Der Wahrheit auf der Spur – Reden, Leserbriefe, Interview, Feuilletons: Berlin, Suhrkamp Taschenbuch 4337, Broschur, 346 Seiten, 9,99 €

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Erinnerung Lesung im Herrenhaus Sulzbach heute!

Wiesbaden-Frankfurter Einzugsgebiet! Um 20 Uhr! Mehr >>>hier. Und >>>hier. Und >>>hier! :)

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Himbeerschnitt.

Im Frühjahr und Herbst hätte ich wirklich gern ANGESTELLTE!
Jetzt habe ich mir noch eine gelbe Pflaume, eine schwarze Johannisbeere und eine Heidelbeere besorgt.
Gott sei Dank haben exotische Früchte bei mir keine Chance … sonst würde ich den Himmel noch mit Mangos, Ananas und Bananen zupappen. Und am Wäscheplatz eine Kaffeeplantage anlegen.
Und >>>die Papageien im Wiesbadener Kurpark wären alle MEIN.

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Fenster geputzt

für die Omi aus dem Haus.
Da die Omi sehr genau hinschaut, sind sie deutlich sauberer als meine.

*neidisch

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Binnenlink Alice Munro

Eigentlich schreibe ich keine Nacherzählungen und eigentlich setze ich auch keine Binnenlinks, aber für Alice Munro, die große Stilistin unter den zeitgenössischen AutorInnen, habe ich >>>eine Ausnahme gemacht. Ich liebe liebe liebe diese Autorin … und jetzt werden sich einige an den Kopf greifen, dass ihnen diese Frau nur wegen ihrer ungewöhnlichen Formate unter dem Radar durchgelaufen ist.

Sie hat nie einen Roman geschrieben … umso höher ist der Literaturnobelpreis 2013 einzuschätzen.

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Hammer.

Die Apfelernte dieses Jahr. Und das bei dem langen Winter! Das ist ca. ein Drittel. Die Omi hat auch schon einen großen Beutel davon, aber da gebe ich nochmal was von ab. Das hat mich so angefixt, dass ich gleich los bin und einen niedrigstämmigen Pflaumenbaum (gelbe Früchte), eine schwarze Johannisbeere und einen Heidelbeerstrauch besorgt habe. Zusätzlich zu den roten Johannisbeeren, den Stachelbeeren, den Erdbeeren und den Brombeeren (Guerillagarten).
Gibt nix Schöneres als Ernte.

Smileys

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Lesung Love@Miriam im Herrenhaus Sulzbach

Harry hat Beziehungsprobleme. Seine Ex Miriam hat einen neuen Freund. Doch so leicht gibt Harry nicht auf, denn wofür gibt es Social-Media-Plattformen? Bald ist Harry Miriam auf den Fersen und schleicht sich in ihr Leben zurück, denn er hat eine Mission: Sie zurückzuerobern, um jeden Preis. Das Netzwerk wird mehr und mehr zu Harrys Lebensinhalt. Der Leser erhält einen Einblick in seine Tagebuchaufzeichnungen, seine E-Mails und seine Chatverläufe; er begleitet ihn in seinen absurden Gedankengängen in eine Welt der Obsessionen.

Lesung am Donnerstag, den 17. Oktober 2013
um 20:00 Uhr im Herrenhaus in Sulzbach
Eintritt: 5 Euro
Adresse: Cretzschmarstr. 6, 65843 Sulzbach

Leseprobe:

[10. Dezember]
Das Jahr rast seinem Ende zu. Ich hasse den Dezember. In diesem Monat wird endgültig klar, dass man das ganze Jahr über nichts erreicht hat.
Miriam stand auf Platz Eins meiner Neujahrswünsche letztes Jahr. Und, was ist draus geworden? :(
Sie hat mich dazu gebracht, Facebook beizutreten. Ich fürchte, sie will mich loswerden. Damit ich sie nicht mehr per Mail belästige. „Man sieht sich auf Facebook!“, schrieb sie. Was ist das für ein Spruch?
Vorteil von Facebook ist natürlich, dass ich sehen kann, was sie den ganzen Tag treibt. Daran hat das Fräulein nicht gedacht. Ich bin jetzt dichter an ihr dran als jemals zuvor.

[11. Dezember]
Richte mich auf Facebook ein. Hab ein Foto hochgeladen. Hatte zwar Bedenken wegen Datenschutz, schob sie aber beiseite. Schließlich tue ich es für Miriam.
Ich wollte ein aktuelles Foto nehmen, aber ich hatte kein okayes. Es fotografiert mich ja kein Mensch. Ich nahm eins aus der Zeit, als Miriam und ich noch zusammen waren, verphotoshopt natürlich. Wenn man mich nicht persönlich kennt, käme man nicht drauf, dass ich das neben ihr bin.
Nur Miriam weiß es.

[14. Dezember]
Ich frage mich, was ich als Beziehungsstatus angeben soll. „Single?“, „Es ist kompliziert?“, „Sucht nach einer Beziehung“? Das ist alles so demütigend. Ich habe eine Weile herumexperimentiert, aber FB verzeiht nichts. In hoher Schlagzahl wechselt mein Beziehungsstatus:
>>>Harry ist in einer Beziehung
>>>Harry ist nicht in einer Beziehung
>>>Harry ist auf der Suche nach einer Beziehung
>>>Harry ist Single
Wie kriegt man das jetzt wieder weg? Ich wäre „interessiert an Männern oder Frauen“ steht auch da.
Ja, schreibt doch gleich Kinder hin!

[18. Dezember]
Soll ich Miriam schon hinzufügen? Oder erst mal mehr Freunde haben? Auf jeden Fall soll sie denken „Wow, ich wusste gar nicht, wie beliebt Harry ist!“
Aber ich habe erst 26 Facebookfreunde.
:(

[21. Dezember]
„Versuchs mal mit besseren Statusmeldungen“, rät mir ein Freund. „Du brauchst Content.“ Also schreibe ich: „Ich bin jetzt auch hier.“

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Au ja!

Die rasend schönen Urwald- und Felsentäler in LUXEMBURG. Plus diesmal von mir morgens und abends frequentierte Schwimmhalle.
Bitte ein Bit!













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